„Tag der Arbeit“ muss im Zeichen der Leistungsträgerinnen und Leistungsträger unserer Gesellschaft stehen

Tag für Tag stehen die Leistungsträgerinnen und Leistungsträger unserer Gesellschaft auf, um in ihrem Job unser Land weiter voranzubringen. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Wirtschaftstreibenden sowie die Landwirtinnen und Landwirte garantieren mit ihrem gemeinsamen Einsatz den Sozialstaat, die Versorgungssicherheit und den Wohlstand in unserem Land. Am 1. Mai stehen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Mittelpunkt. Daher ein Dankeschön an alle Arbeiterinnen und Arbeiter, Angestellten, Beamtinnen und Beamten, Eltern, die ihre Kinder großziehen, Personen, die sich in der familiären Pflege einbringen und die Lehrlinge für ihre Leistungen in unserem Staat.

Leider geht es am „Tag der Arbeit“ in den Medien selten um Themen der Beschäftigten, sondern meist nur um eine Partei und die Beschäftigung dieser Partei mit sich selbst. Alles dreht sich um die Frage, wie viele Menschen am Rathausplatz in Wien der roten Führung zujubeln – oder diese auspfeifen – je nach Stimmungslage in der SPÖ. Antworten auf die drängenden Fragen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bleibt der 1. Mai dabei schuldig. Die kolportierten klassenkämpferischen Parolen haben nämlich noch keinen Arbeitsplatz geschaffen und keine Arbeitssituation verbessert.

Das wichtigste Element eines gut funktionierenden Sozialstaats ist die soziale Gerechtigkeit. Zum einen sollen jene, die viel für das Land leisten entsprechend entlastet werden. Zum anderen soll jenen Menschen geholfen werden, die Hilfe benötigen. Fest steht: in Zeiten, wo die Wirtschaft verzweifelt nach Arbeitskräften sucht, ist der Ruf nach höheren Sozialleistungen fehl am Platz!

Jeder Tag, an dem ein Mensch, der arbeiten kann, arbeitslos ist, ist zu vermeiden. Jeder Euro, der stattdessen in die Qualifikation und in bessere Rahmenbedingungen für die arbeitenden Menschen investiert wird, kommt mehrfach retour. Wir müssen es schaffen den Wert der Arbeit wieder zu erhöhen, neben der gesellschaftlichen Anerkennung muss auch der Unterschied zwischen Gehalt und Sozialleistung wieder klar erkennbar sein!

Wir sehen uns als Partner der Leistungsträgerinnen und Leistungsträger in unserer Gesellschaft und als Anwältinnen und Anwälte jener, die unserer Hilfe bedürfen. Dafür werden wir uns in den nächsten Wochen und Monaten noch intensiver einsetzen. Es braucht eine klare Haltung, wenn es um Leistung und Leistungsgerechtigkeit geht. Dafür stehen wir im NÖAAB.

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