NÖAAB will arbeitende Menschen in Pension entlasten

Aus für Beiträge von Pensionistinnen und Pensionisten, die nach dem gesetzlichen Pensionsalter weiterarbeiten wollen.

 „Der Arbeitskräftemangel betrifft nahezu alle Branchen. Gleichzeitig gibt es viele Menschen, die das gesetzliche Pensionsalter erreicht haben und sich bereits in Alterspension befinden, aber dennoch weiterarbeiten wollen. Mit der Streichung der Pensionsbeiträge für diese Gruppe würden Hürden beseitigt und ein Mehrwert für den Wirtschaftsstandort Österreich geschaffen werden“, erklärt Christiane Teschl-Hofmeister, NÖAAB Landesobfrau.
Die Pensionsbeiträge werden von der Arbeitgeberin oder dem Arbeitgeber, wie auch der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer etwa je zur Hälfte getragen. Insgesamt beträgt dies 22,8 Prozent vom Einkommen. Aktuell zahlen arbeitende Pensionistinnen und Pensionisten von ihrem Einkommen Pensionsbeiträge, ohne dass sie selbst davon profitieren. Ihr persönlicher Pensionsbezug erhöht sich dadurch nicht mehr. „Die Gründe, warum Menschen in der Pension weiterarbeiten wollen, sind vielseitig. Etwa weil sie ihr jahrzehntelang erworbenes Know-how an ihre Nachfolgerin oder den Nachfolger weitergeben wollen oder weil sie sich schlicht noch nicht ,reif‘ für die Pension fühlen. Manche wollen sich einfach noch etwas dazuverdienen. All diesen legitimen Gründen dürfen keine fiskalpolitische Hürden im Weg stehen“, meint die Landesobfrau: „Mehr Netto vom Brutto für die Arbeitnehmerschaft in Alterspension muss die Devise lauten. Schließlich hat diese Gruppe bereits ihr ganzes Erwerbsleben Pensionsbeiträge eingezahlt.“

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