JA zur Ausweitung der steuerbegünstigten Überstunden

Teschl-Hofmeister/Deiser/Hager: Leistung soll und muss sich auszahlen

St. Pölten (OTS) – Derzeit können die ersten 10 Überstunden, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verrichten, steuerbegünstigt ausbezahlt werden. Allerdings nur bis zu einem Wert von 86 Euro, welcher seit dem Jahr 2009 nicht mehr angepasst wurde. „Viele Menschen wollen mehr leisten und diese Leistung soll sich auch bezahlt machen! Dass es derzeit einen Arbeitskräftemangel gibt und es dadurch in vielen Bereichen mehr Überstunden kommt, darf nicht zum Schaden der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sein. Leistung soll und muss sich auszahlen, daher braucht es diese notwendige Erhöhung von 10 auf 20 Stunden und einem Wert von 86 auf 200 Euro pro Monat“, fordert Christiane Teschl-Hofmeister, Landesobfrau des Niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes (NÖAAB).

Damit gibt es vom NÖAAB volle Unterstützung für Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher, welcher ebenfalls eine Anpassung ausspricht. „Die Realität ist, dass viele Überstunden geleistet werden. Und wo diese anfallen, soll dies zum Nutzen der Beschäftigten sein. Leistungswillige müssen belohnt werden und sollen ihren Einsatz auch am Konto spüren. Daher fordern wir erneut die Ausweitung der steuerbegünstigten Überstunden“, so FCG Landesvorsitzender Matthias Deiser und Josef Hager, Vizepräsident der Arbeiterkammer Niederösterreich.

2022 wurden laut Statistik Austria alleine in Niederösterreich mehr als 1,3 Milliarden Stunden gearbeitet, davon waren 37,4 Millionen Stunden Überstunden. „An diesen Zahlen sieht man, wie viel die blau-gelbe Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer leistet. Und das soll sich für die Leistungsträgerinnen und Leistungsträger auch auszahlen. Für uns, als bürgerliche Arbeitnehmervertretung, ist klar: Leistung muss belohnt werden. Deswegen braucht es die Ausweitung der steuerbegünstigten Überstunden, um ein Zeichen der Anerkennung zu setzen und jene zu unterstützen, die mehr leisten wollen. Und genau deswegen gibt es volle Unterstützung für Minister Kocher“, so Teschl-Hofmeister, Matthias Deiser und Josef Hager abschließend.

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