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    Verhandeln ist besser als laute Parolen: NÖAAB begrüßt weitere Nachbesserungen beim Polizeidienstzeitmodell

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    Teschl-Hofmeister/Seitner: „Rückmeldungen der Polizistinnen und Polizisten ernst nehmen, Probleme lösen und gemeinsam praktikable Verbesserungen erreichen“

    Verhandeln ist besser als laute Parolen: NÖAAB begrüßt weitere Nachbesserungen beim Polizeidienstzeitmodell

    Während die Opposition lautstark Kritik übt, setzt der Niederösterreichische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (NÖAAB) auf Dialog, konstruktive Gespräche und konkrete Verbesserungen. In der gestrigen Fragestunde im Parlament hat Innenminister Gerhard Karner weitere Nachbesserungen beim neuen Dienstzeitmodell für die Polizei angekündigt. Damit zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, die Erfahrungen aus der Praxis ernst zu nehmen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. 

    „Uns als NÖAAB war von Anfang an wichtig, den Dialog zwischen den Personalvertreterinnen und Personalvertretern und dem Innenminister zu suchen. Natürlich führen Veränderungen zu Diskussionen und unterschiedlichen Sichtweisen. Entscheidend ist aber, dass man miteinander spricht, Probleme offen anspricht und gemeinsam nach praktikablen Lösungen sucht“, betont NÖAAB-Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister. 

    „Wer immer nur laut schreit, aber bei wichtigen Beschlüssen nicht mitzieht, hilft unseren Polizistinnen und Polizisten nicht weiter. Wir setzen von Anfang an auf Gespräche statt auf leere Parolen. Die Rückmeldungen der Kolleginnen und Kollegen müssen gehört werden – und dort, wo sich im Probebetrieb Probleme zeigen, braucht es praktikable Verbesserungen“, ergänzt NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Katja Seitner. 

    Nach einem Monat Probebetrieb in fünf ausgewählten Pilotregionen liegen erste Erfahrungen mit dem neuen Dienstzeitmodell vor. Diese fließen nun in die Weiterentwicklung ein. So sollen 24-Stunden-Dienste künftig auf freiwilliger Basis weiterhin möglich sein. Außerdem wird der Vorplanungszeitraum für die monatliche Dienstplanung von drei auf ein Monat verkürzt. Der Dienstplan für das Folgemonat soll künftig bis zum 25. des laufenden Monats feststehen. Auch weitere Anpassungen sind möglich. 

    „Genau dafür ist ein Probebetrieb da: Erfahrungen sammeln, Probleme erkennen und Verbesserungen vornehmen. Entscheidend ist, dass die Rückmeldungen der Kolleginnen und Kollegen ernst genommen werden und in die weitere Ausgestaltung einfließen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck einer verantwortungsvollen Politik“, unterstreicht Teschl-Hofmeister. 

    Innenminister Karner habe zudem klargestellt, dass es durch das neue Modell zu keinen finanziellen Verlusten für die Bediensteten kommen dürfe. Wer gleich viel arbeite, solle zumindest gleich viel verdienen. Gleichzeitig sollen die Nacht- und Wochenenddienstzulagen verdoppelt werden. Das Modell soll darüber hinaus jenen Bediensteten, die dies möchten, ermöglichen, weniger Überstunden zu leisten. 

    „Wer wirklich Verbesserungen für unsere Polizistinnen und Polizisten erreichen will, muss bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und an Lösungen mitzuarbeiten. Lautstarke Kritik allein hilft niemandem. Wir als NÖAAB stehen für einen sachlichen Dialog, klare Rückmeldungen aus der Praxis und konkrete Verbesserungen für jene, die tagtäglich für die Sicherheit der Menschen in unserem Land sorgen“, so Teschl-Hofmeister und Seitner abschließend.