Spritpreisbremse ist wichtige Entlastung für die Pendlerinnen und Pendler in Niederösterreich
Teschl-Hofmeister: „Wer jeden Tag zur Arbeit pendelt, darf bei den Spritpreisen nicht alleine gelassen werden“

Der Niederösterreichische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (NÖAAB) begrüßt die seitens der Bundesregierung angekündigte neue Spritpreisbremse ausdrücklich. Gerade für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Niederösterreich ist die Entlastung wichtig: Niederösterreich ist ein Flächenbundesland, viele Menschen sind täglich auf das Auto angewiesen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen.
„Diese Entlastung kommt genau dort an, wo sie dringend gebraucht wird: bei den Menschen, die jeden Tag in die Arbeit fahren, Verantwortung übernehmen und unser Land am Laufen halten“, betont NÖAAB-Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister.
Die hohen Treibstoffpreise sind für viele Pendlerinnen und Pendler zu einer spürbaren zusätzlichen Belastung geworden. Die neue Spritpreisbremse soll ab 1. Oktober mehr als zwölf Cent pro Liter Entlastung bringen.
Wie setzt sich diese Entlastung von 12,2 Cent pro Liter konkret zusammen?
- 6,7 Cent/Liter weniger Mineralölsteuer
- 3,5 Cent/Liter Entlastung durch geringere Margen der Ölkonzerne
- 2 Cent/Liter zusätzlich durch die dadurch sinkende Mehrwertsteuer
„Allen Kritiken zum Trotz lohnt sich ein Blick auf die tatsächliche Situation der Pendlerinnen und Pendler“, betont NÖAAB-Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister.
Ein konkretes Beispiel zeigt, was die Spritpreisbremse bringen kann: Ein Pendler von Horn nach St. Pölten legt rund 130 Kilometer pro Arbeitstag für Hin- und Rückfahrt zurück. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von sechs Litern auf 100 Kilometer sind das rund 7,8 Liter Treibstoff pro Tag. Bei einer Entlastung von 12,2 Cent pro Liter ergibt das rund 95 Cent pro Arbeitstag. Bei 20 Arbeitstagen sind das rund 19 Euro im Monat – und für die Monate Oktober und November somit rund 38 Euro Ersparnis.
„38 Euro sind kein Betrag, den man kleinreden sollte. Für Menschen, die jeden Tag zur Arbeit fahren und ohnehin mit hohen Lebenshaltungs- und Mobilitätskosten kämpfen, zählt jeder Euro“, so Teschl-Hofmeister.
„Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist das Auto kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Gerade in einem Flächenbundesland wie Niederösterreich können nicht alle auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen. Deshalb ist jede spürbare Entlastung bei den Fahrtkosten eine Entlastung für die arbeitenden Menschen“, so Teschl-Hofmeister.
Der NÖAAB sieht die Maßnahme auch als wichtiges Signal der Wertschätzung für jene, die täglich früh aufstehen, zur Arbeit fahren und damit Niederösterreich am Laufen halten.
„Wir stehen auf der Seite der Menschen, die jeden Tag ihren Beitrag leisten. Die Spritpreisbremse ist deshalb ein wichtiger Schritt für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Niederösterreich“, erklärt Teschl-Hofmeister.