Seitner begrüßt Aktivpension: „Verbesserungen anerkennen – nicht immer alles schlechtreden“
NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Katja Seitner begrüßt den heutigen Beschluss des Nationalrats zur Aktivpension. Unverständlich sei für sie die Ablehnung der FPÖ.

„Während die Bundesregierung konkrete Entlastungen für Menschen umsetzt, die freiwillig weiterarbeiten wollen, sagt die FPÖ Nein. Das ist für mich nicht nachvollziehbar“, kritisiert NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Katja Seitner die Haltung der Freiheitlichen zum heutigen Beschluss des Nationalrats zur Aktivpension.
„Die Aktivpension ist ein wichtiger Schritt für alle Menschen, die nach Erreichen der Regelpension weiterhin arbeiten wollen und können. Wer freiwillig länger arbeitet, soll dafür entlastet werden“, betont Katja Seitner, Landesgeschäftsführerin des Niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes (NÖAAB).
Mit einem Steuerfreibetrag von bis zu 15.000 Euro und einer Entlastung bei den Pensionsversicherungsbeiträgen werde ein konkreter Anreiz geschaffen, länger im Berufsleben zu bleiben.
„Für mich ist eines klar: Wer arbeitet und Leistung erbringt, muss am Ende mehr im Börserl haben. Genau darum geht es bei der Aktivpension. Es ist daher unverständlich, warum die FPÖ diesen Schritt nicht unterstützt“, so Seitner.
Gleichzeitig brauche es ein starkes soziales Netz für jene Menschen, die nicht mehr arbeiten können. „Sozialstaat und Leistung sind kein Widerspruch. Wir müssen jene unterstützen, die Hilfe brauchen – und gleichzeitig dafür sorgen, dass sich Arbeit lohnt“, erklärt die NÖAAB-Landesgeschäftsführerin.
„Nicht immer alles schlechtreden, sondern anerkennen, wenn konkrete Verbesserungen umgesetzt werden. Die Aktivpension ist eine Maßnahme, die Menschen, die weiterarbeiten wollen, direkt zugutekommt. Genau solche Anreize brauchen wir in Österreich“, so Seitner abschließend.