NÖAAB Göll: Neue Sonderbetreuungszeit entlastet Familien

In Niederösterreich sollen die Kindergärten und Schulen während des Lockdowns geöffnet bleiben. In Ausnahmefällen können Eltern nun von der geänderten Sonderbetreuungszeit Gebrauch machen.

 „In Niederösterreich bleiben die Pflichtschulen und die Kindergärten für die Betreuung der Kinder auch im Lockdown geöffnet. Damit reagieren wir auf die Sorgen der Eltern, die im ersten Lockdown teilweise ihren Urlaub aufgebraucht haben und nun Angst haben, die Kinderbetreuung könnte sonst nicht gewährleistet werden. Dennoch können wir in diesen herausfordernden Zeiten nicht garantieren, dass es aufgrund von Clustern in Schulen oder Kindergärten kurzfristig zu vereinzelten Schließungen kommen kann. Auch wenn Kinder krank werden, sollen sie zuhause betreut werden. Mit den neuen Regelungen bei den Sonderbetreuungszeiten bekommen die Eltern durch den Rechtsanspruch eine Rechtssicherheit und Hilfe in diesen schweren Zeiten. Sehr zu begrüßen ist es, dass ab sofort der Bund die Kosten der Sonderbetreuungszeit zu 100% übernimmt. Das ist echte Entlastung für die Unternehmen. Dadurch, dass die Sonderbetreuungszeit bis zum Ende des Schuljahres 2020/2021 verlängert wurde und sie statt drei jetzt vier Wochen in Anspruch genommen werden kann, ist die Kinderbetreuung für dieses Schuljahr auf jeden Fall gewährleistet“, so Landtagsabgeordnete und Bildungssprecherin Margit Göll.

Zurück