Home-Office Studie untermauert NÖAAB Positionen

Die gf. NÖAAB Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister sieht in der Home-Office Studie des Landes Niederösterreich Bestätigung der Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Am Montag, dem 12.Oktober präsentierten die Landesräte Ludwig Schleritzko, Martin Eichtinger und Jochen Danninger die wichtigsten Ergebnisse der Studie „Home-Office und Videokonferenzen“ des Landes Niederösterreich. Dabei unterstrichen die Regierungsmitglieder, dass Home-Office und Videokonferenzen auch nach Corona einen wichtigen Stellenwert haben werden und dadurch die Lebensqualität steige.

Die künftige Nutzung von Home-Office werde bei rund 54 Prozent liegen. Vor der Covid-Krise seien es 45 Prozent, während des Lockdowns 58 Prozent gewesen. Hochgerechnet auf alle Unternehmen in Niederösterreich bedeutet das: Jeder Arbeitnehmer arbeitet zukünftig im Durchschnitt rund einen halben Tag pro Woche von zu Hause aus. Bei der zukünftigen Nutzung von Videokonferenzen wird der Wert bei rund 44 Prozent zu liegen kommen. Vor der Corona-Pandemie nutzten 24 Prozent der Unternehmen derartige Systeme, zu Spitzenzeiten der Krise stieg dieser Wert auf 50 Prozent.

„Der Wandel der Arbeitswelt“ ist für uns als NÖAAB schon immer ein Hauptthema. Mobiles Arbeiten ist davon ein Teil des Ganzen und für uns war vor der Krise klar, wir müssen uns mit den Rahmenbedingungen beschäftigen, um dieses Modell zu etablieren. Wir haben dazu auch einen eigenen Leitfaden erstellt, der es möglich macht, die wichtigsten Fragen direkt im Unternehmen abzuklären. In vielen Fokusrunden im Sommer haben wir mit Vertretern aus den unterschiedlichsten Bereichen zu diesem Thema Gespräche geführt. Wir wollen den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Angst vor der Digitalisierung nehmen, Chancen aufzeigen und mit den Arbeitgebern zusammenarbeiten. Ich möchte mich bei meinen Regierungskollegen dafür bedanken, diese Studie in Auftrag gegeben zu haben. Für uns sind die Ergebnisse die Bestätigung, dass wir mit unseren Forderungen und unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind. Jetzt gilt es alles daran zu setzten, dieses Modell auch weiterhin fortzuführen, denn es hat für die Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und die Unternehmen große Vorteile“, so die gf. NÖAAB Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister.

Landesrat Martin Eichtinger meinte: „Durch den bundesweiten Lockdown Mitte März wurden praktisch über Nacht das Home-Office und neue, digitale Kommunikationswege zum unverzichtbaren Werkzeug. Diese Studie zeigt ganz klar, Home-Office bringt ein Plus an Lebensqualität für die Menschen. 70 Prozent der Befragten sehen mehr Vor- als Nachteile im mobilen Arbeiten. Dadurch ergibt sich eine bessere Vereinbarkeit zwischen Beruf und Betreuungspflichten, steigt die Erholungszeit und Freizeit durch geringere Pendelzeiten, spart Kosten für Arbeitswege ein und steigert die Flexibilität sowie die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit.“ Das treffe vor allem auf Personen zu, die weite Wege zum Arbeitsplatz haben, Eltern und Personen mit Betreuungspflichten sowie Personen, die gesundheitlich vorbelastet seien. „Wir wissen auch, dass nicht alle Berufsgruppen von zu Hause arbeiten können“, so Eichtinger, der beispielsweise jene Personen meinte, die in „Krankenhäusern, Pflegeheimen, im Supermarkt oder in den Werkstätten tätig sind.“

Die Studie zeigt klar: Home-Office ist gekommen, um zu bleiben. Home-Office wird weiter auf höherem Niveau in Niederösterreichs Unternehmen eingesetzt werden. In Zukunft will jedes zweite niederösterreichische Unternehmen weiter Home-Office nutzen.

Hier die Studie zum Nachlesen: http://www.noe.gv.at/noe/LandNOe_Magazin_Homeoffice_210x297_RZ_web_V1.2.pdf

 

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