Zahlreiche kreative Ideen zu Home-Schooling

Der NÖAAB war in den letzten 3 Wochen mit der Kampagne „Home-Schooling? NÖAAB sucht die beste Idee“ auf der Suche nach kreativen Ideen und besonderem Engagement. Die besten Ideen sollen vor den Vorhang geholt werden.

Durch die Schließung der Schulen kam es von einem Tag auf den anderen zu einer noch nie dagewesenen Situation. Pädagoginnen und Pädagogen mussten ihren gesamten Unterricht umstellen und in dieser Phase entstanden großartige Projekte, Ideen und ganz besonderes Engagement kam zum Vorschein.Auch die Eltern waren teilweise sehr gefordert und die Schülerinnen und Schüler mussten sehr selbstständig arbeiten.  Am Montag den 6. Juli fand die Sitzung der Jury, bestehend aus Bildungsdirektor Johann Heuras, der Landtagsabgeordneten und Bildungssprecherin Margit Göll, der Geschäftsführerin vom NÖ Familienland Barbara Trettler und dem Vorsitzenden der NÖ Landeslehrer Helmut Ertl, statt und die besten 3 Ideen wurden gefunden.

„Wir sind begeistert, welch kreative Ideen uns von Pädagoginnen und Pädagogen und dankbaren Eltern eingemeldet wurden. Hier sieht man, mit welchem Engagement unterrichtet werden kann, auch wenn die Situation schwierig und neu war. Wir wollten diesem Engagement eine Plattform geben und Gewinnerideen als Anregung veröffentlichen. Leider können wir nicht ausschließen, dass es weiterhin zu einzelnen Schulschließungen kommt und da können solche Ideen zum Nachmachen anregen. Ich freue mich, dass wir den Pädagoginnen und Pädagogen, für ihr Engagement, nun als Dankeschön ein Tablet schenken können“, so Kern.

Kreative Ideen zum Nachmachen

Die beste Idee stammt von einer Pädagogin, die ihren Schülerinnen und Schülern im Geografieunterricht die Aufgabe stellte, Reisen zu planen. Diese wurden bis ins Detail ausgearbeitet, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrplänen, Unterkünften und Ausflugsideen. Alle Planungen wurden der gesamten Klasse zur Verfügung gestellt und sollen zeigen wie schön der Urlaub in Österreich verbracht werden kann.

Als zweite Idee wurde von der Jury ein Projekt einer Pädagogin gewählt, die während des Lockdowns ihren Schülerinnen und Schülern kleine Challenges zukommen ließ. Es konnte zum Beispiel ein Gugelhupf mit der Familie gebacken werden oder die Pädagogin schickte allen Schülerinnen und Schülern Kressesamen die angebaut werden konnten. So sollte die letzte Woche der vierten Klasse, die auch den Abschied aus der Schule bedeutete, nochmal mit Gemeinschaftsgefühl enden und in dieser schwierigen Zeit für Familien ein Angebot zur Aufheiterung geschaffen werden.

Der dritte Platz ging an einen Sportlehrer, der sich, um die Schülerinnen und Schüler während des Lockdowns fit zu halten, etwas ganz Besonderes ausgedacht hat. In Sport-Challenges konnten Klassen gegen Klassen und Schüler gegen Lehrer antreten.  Welche Klasse schafft mit den meisten Bewegungsminuten den Wochensieg und gewinnt die Gesamtwertung? Schüler treten gegen Lehrer an. Wer bewegt sich im Durchschnitt mehr? Am Schluss gab es eine Siegerehrung in der Schule.
 

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