Kräftiges Plus für kleine Pensionen

Mit der Einigung auf dem Seniorengipfel, die Pensionen 2020 außertourlich zu erhöhen, wird eine zentrale Forderung des NÖAAB in Umsetzung gebracht. Davon werden vor allem jene kleinen und mittleren Pensionen profitieren, die von der Teuerung stärker betroffen sind.

Durch die Drei-Parteien-Einigung werden Pensionen bis zu 1111 Euro brutto im Monat nach der Vereinbarung um 3,6 Prozent erhöht. Das ist eine Verdoppelung gegenüber der gesetzlich vorgesehenen Regelung von 1,8 Prozent, mit der die Teuerung abgegolten wird.

Pensionen von 1112 Euro bis 2500 Euro brutto im Monat werden mit einer Einschleifregelung zwischen 3,6 und 1,8 Prozent erhöht. Jene Pensionen von 2501 Euro im Monat bis zur Höchstbeitragsgrundlage zur Sozialversicherung von 5220 Euro im Monat werden um die gesetzlich vorgesehenen 1,8 Prozent erhöht.

„Das Wirtschaftswachstum ist gut, und es ist besonders wichtig, das kleinere Einkommen eine Erhöhung der Pension erfahren. Deshalb unterstützt die neue Volkspartei die Forderung des Seniorenrates nach einer sozial gestaffelten Pensionserhöhung. Vor allem die Bezieherinnen und Bezieher niedriger Pensionen profitieren von der Erhöhung um 3,6 Prozent. Die Erhöhung der Pensionen wird ausgewogen, sozial gerecht und vernünftig sein. Wir sind gerne bereit einen entsprechenden Antrag mit auszuarbeiten und im Parlament mitzubeschließen", so der Bundesobmann des ÖAAB August Wöginger.

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