Pflege-Ideen aus Niederösterreich werden umgesetzt

NÖAAB-Klubobmann LAbg. Anton Erber

Im nun vorgestellten Pflegekonzept der Österreichischen Volkspartei und Sebastian Kurz wurden auch einige Forderungen von NÖAAB-Klubobmann und Sozialsprecher Anton Erber übernommen.

Ich finde es fantastisch, dass der Bereich, für den der mitunter größte Handlungsbedarf besteht – nämlich rund um das Thema Pflege und Betreuung – jetzt auch im Zentrum des Handelns von Sebastian Kurz steht“, sieht NÖAAB-Klubobmann Anton Erber im neuen Pflegekonzept Chancen für die Zukunft. Für ihn ist vor allem die steigende Lebenserwartung eine der größten Problematiken: „Heute werden unsere Landsleute um 11 Jahre älter, als noch vor 30 Jahren. Eine positive Entwicklung, aber gerade für die Bereiche Pflege und Betreuung ist die steigende Lebenserwartung zugleich auch herausfordernd.“

Besonders erfreulich am Pflegekonzept NEU: Viele der Ideen stammen direkt aus Niederösterreich: Vor allem die verstärkte Förderung und Teilbarkeit der 24-h-Betreuung war eines der größten Anliegen des NÖAAB-Klubobmanns: „Mit der 24-h-Betreuung haben wir ein Angebot geschaffen, das von den Menschen gewollt ist und der Allgemeinheit günstiger kommt als andere Betreuungsformen.“

Erber und der NÖAAB hatten 2007 die gesetzliche Grundlage zur Legalisierung in Niederösterreich angeregt. 2008 wurde diese Grundlage bundesweit übernommen und die Förderung von 550 Euro, in Niederösterreich ab Pflegestufe drei, bundesweit ab Pflegestufe vier, eingeführt.

Auch die Erhöhung des Pflegegeldes für mehr Anreize für die Pflege daheim waren für den Sozialsprecher der NÖ Volkspartei seit jeher ein Anliegen: „Der Bedarf an Pflegepersonal wird bis zum Jahr 2050 auf knapp 80.000 Kräfte beziffert. Dementsprechend werden auch der Pflegebedarf und die Ausgaben für das Pflegegeld steigen. Letzteres wurde aber schon in der Vergangenheit nur zweimal minimal angepasst, vor allem nicht zu den tatsächlichen Lebenshaltungskosten.“

Laut Erber müsse ein Altern in Würde bis zum Lebensende und die Unterstützung von allen Beteiligten – sowohl von den zu Betreuenden als auch allen Angehörigen und Fachkräften – ein wesentliches Ziel der österreichischen Politik sein. „Daher bin ich sehr froh, dass die Volkspartei unter Sebastian Kurz den Dialog der Pflege eröffnet hat und wichtige  Lösungsansätze sowie notwendige Reformen vorantreibt“, so Landtagsabgeordneter Anton Erber abschließend.
Für ihn sei es „allerhöchste Zeit, Pflege und Betreuung an die erste Stelle der Tagesordnung zu setzen“.

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