v.l.n.r.: Kammerrat Harald Sterle (1.v.l.), Landesrat Dr. Martin Eichtinger (6.v.l.), AK-Vizepräsident Josef Hager (4.v.r.), NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Sandra Kern (3.v.r.), Abg. z. NR Bgm. Mag. Friedrich Ofenauer (1.v.r.) sowie METRO-Lehrlinge, Foto: NÖAAB

Eichtinger/Kern/Hager: „Gesund arbeiten. Gesund bleiben. Wir alle haben es in der Hand!“

Betriebsbesuche unter dem Motto „Gesundheit am Arbeitsplatz“ anlässlich des Arbeitnehmertages 2018

„Es freut mich, dass wir bei den Betriebsbesuchen bei METRO in St. Pölten und bei AGRANA in Tulln interessante Gespräche mit der Betriebsführung, den Betriebsräten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen durften. Auf die Gesundheit am Arbeitsplatz wird in diesen Betrieben geachtet, sei es ein Seminar, wie man richtig hebt und trägt bei METRO, oder Obstkörbe, Trinkwasserspender und Mitarbeiterumfragen zum Thema Gesundheit bei AGRANA. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass nicht nur die Unternehmer gefordert sind, denn jeder und jede hat auch eine Eigenverantwortung für seine Gesundheit“, erklärt NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Sandra Kern.

„Der Konjunkturmotor in NÖ brummt, der positive Trend am NÖ Arbeitsmarkt mit steigender Beschäftigung und sinkender Arbeitslosigkeit setzt sich weiter fort. Die Arbeitswelt wird aber immer komplexer, schneller und verändert sich stark, speziell durch die Digitalisierung. Da darf die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht auf der Strecke bleiben.

Die große Herausforderung in der heutigen Zeit ist die psychische Belastung in der Arbeit. Die Krankenstandstage wegen psychischer Belastung haben sich seit 1990 verdreifacht. Allen Unternehmen muss klar sein, dass sie eine Verantwortung für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter tragen, gerade im Sinne der Leistungsfähigkeit“, so AK-Vizepräsident Josef Hager.

„Die Arbeitswelt verändert sich immer schneller. Umso wichtiger ist es, dass die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an oberster Stelle steht. Eine aktive Gesundheitsvorsorge sollte im Job dazu gehören“, betont Landesrat Martin Eichtinger.