Mindestsicherung

Realismus im Burgenland - Chaos in Wien geht weiter

NÖAAB: Burgenland reformiert Mindestsicherung nach NÖ-Vorbild

Im Burgenland hat man sich gestern auf die Reform der Mindestsicherung geeinigt. Dabei stehen die Deckelung bei 1.500 Euro, geringere Leistungen für Ausländer und die Mindestaufenthaltsdauer von 5 Jahren in Österreich im Zentrum. „Wir haben es im letzten Jahr vorgemacht und nun ziehen andere nach. Ich freue mich, dass unser NÖ-Modell so großen Anklang findet. Der einzige Unterschied: Niederösterreich hat auch noch die gemeinnützige Beschäftigung im Gesetz verankert“, betont NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Bundesrätin Sandra Kern.

Für uns in Niederösterreich galt und gilt immer: Wer kurzfristig Hilfe braucht, wird immer  Hilfe bekommen. Und wer arbeiten will, soll auch dabei unterstützt werden. In der Bundeshauptstadt scheint dies anders zu sein: „Wien muss endlich aufwachen und ihr selbst produziertes Chaos in den Griff bekommen. Wenn die BMS-Kosten von 626 Millionen Euro (2016) auf 1,6 Milliarden Euro (2021) ansteigen, ist nicht nur Feuer am Dach, das Dach brennt bereits lichterloh. Bürgermeister Häupl sollte sich bei seinem Parteikollegen erkundigen, wie er das mit der Reform der Mindestsicherung gemacht hat. Häupl kann aber auch gerne in Niederösterreich nachfragen und unser Mindestsicherungsgesetz kopieren“, reagiert VPNÖ-Sozialsprecher LAbg. Anton Erber.