Betriebsbesuch mit LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner und NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Bundesrätin Sandra Kern bei der Fa. Dürer in Altlengbach. Am Foto mit Markus und Franz Dürer und Martin Bernhard.

Aktionswoche des NÖAAB: "Hilfe für alle, die arbeiten wollen"

Arbeitnehmervertreter informieren über neue Mindestsicherung und Arbeitsmarktinitiativen

Seit 1. Jänner 2017 gilt in ganz Niederösterreich die neue gerechte Mindestsicherung. Der NÖ-Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund hat im letzten Jahr für die Reform gekämpft, „weil wir auf der Seite derjenigen stehen, die jeden Tag arbeiten gehen, um das Sozialsystem zu finanzieren“, betont NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Bundesrätin Sandra kern.

Die Mindestsicherung war immer als Sprungbrett in das Arbeitsleben konzipiert. „Nur in Niederösterreich helfen wir mit dem Wiedereinsteigerbonus arbeitswilligen Beziehern punktgenau am Weg in ein selbständiges Leben“, so Kern weiter. Mit der Deckelung der Mindestsicherung bei 1.500 Euro pro Haushalt, der Verpflichtung zur gemeinnützigen Beschäftigung und dem Mindestaufenthalt von 5 Jahren für die volle Mindestsicherung hat Niederösterreich die Ideen des NÖAAB übernommen und umgesetzt. 

Für Niederösterreich gilt: Wer kurzfristig Hilfe braucht, wird immer  Hilfe bekommen. Und wer arbeiten will, soll auch dabei unterstützt werden. Der NÖAAB hat sich für Arbeitsmarktinitiativen stark gemacht und das Land Niederösterreich hat es umgesetzt. NÖ hilft mit zahlreichen Projekten, Programmen und Förderungen all jenen, die es am Arbeitsmarkt schwer haben, nicht nur vereinzelt, sondern landesweit. Dabei stehen Training und Weiterbildung im Fokus. „Bis Ende 2017 fließen insgesamt rund 500 Millionen Euro in NÖ-Arbeitsmarktprojekte. Derzeit  gibt es rund 30 geförderte Projekte des Landes und weitere 20 Projekte des AMS in ganz Niederösterreich. Mehr als 100.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren vom NÖ Beschäftigungspakt. Auch heuer heißt es für uns in Niederösterreich ‚Alles für Arbeit‘“, betont LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner.