NÖAAB-Sobotka: Beschäftigtenplus im NÖ-Bauwesen bestätigt Standort NÖ

Durch Maßnahmen im Jahr der Arbeit zusätzlicher Job-Turbo zu erwarten

Die Bauwirtschaft ist ein entscheidender Gradmesser für unsere heimische Wirtschaftsentwicklung.  Nur drei Bundesländer verzeichneten 2014 einen Anstieg der Beschäftigten im Bauwesen, Niederösterreich mit 0,6 Prozent, die Steiermark und das Burgenland. Und auch im Langzeitvergleich zeigt sich die NÖ-Bauwirtschaft stark, mit über 45.000 Beschäftigten im Vorjahr kann ein Plus von 1.322 Beschäftigten gegenüber 2009 verzeichnet werden. 

„Durch das Maßnahmenbündel, das auf der VP-Regierungsklausur geschnürt wurde, setzen wir allen voran zusätzliche Impulse im Bauwesen. Insgesamt soll Arbeit für 3.100 Landsleute geschaffen werden. Durch Investitionen in Straßen, in Landesklinken und -Pflegeheimen und vor allem durch die NÖ Wohnbauförderung hat das Land NÖ entscheidenden Anteil am Beschäftigtenplus. Aber auch die Unternehmen investieren jährlich 4,5 Mrd. Euro am Standort NÖ. Im ´Jahr der Arbeit 2015´ geht es darum, noch zielgerichteter auf die Wertschöpfungskette zu achten – von den Investitionen die im Land getätigten werden, soll auch die Wirtschaft im Land möglichst stark profitieren. Nur dadurch können wir ein Beschäftigungswachstum erreichen, das die zusätzlichen Arbeitsplatzsuchenden auch aufnehmen kann“, erklärt NÖAAB-Landesobmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka im Rahmen eines Betriebsbesuches bei der Tischlerei Krumböck in Gerersdorf, ein Beispiel dafür, die Wertschöpfungskette im Land zu halten. Das Unternehmen, das bereits in vierter Generation von der Familie Krumböck geführt wird, gilt mit seinen Investitionsprojekten als KMU-Leitbetrieb.

Die Firma Sandler aus Kilb errichtet im Auftrag der Firma Krumböck am Areal der Tischlerei in Gerersdorf eine Lagerhalle, wobei auch neue Büroflächen gebaut werden. Der Zubau wird einerseits von der Firma Krumböck selbst genutzt gleichzeitig soll er aber auch an andere Betriebe aus der Umgebung vermietet werden. Insgesamt kommen dadurch zu den 50 Mitarbeitern der Tischlerei weitere 20 hinzu. „Bereits der vorangegangene Modernisierungsschritt der Firma Krumböck vor 5 Jahren hat die Zahl der Beschäftigten um ein Drittel anwachsen lassen. Natürlich sind auch von Seiten der Gemeinde Begleitmaßnahmen z.B. durch Straßenumbauten notwendig“, freut sich auch Bgm. Herbert Wandl über die Investitionen in seiner Gemeinde.