NÖAAB-Ebner zu Fall Arige: Unter Markus Wieser verkommen AK und ÖGB zu Parteisekretariat

Medien berichten von "Adresslisten-Skandal" und "versteckten Arbeitsverhältnissen

"Der Fall Arige zieht immer weitere Kreise. Nachdem bekannt wurde, dass offensichtlich Daten der Arbeiterkammer NÖ von Arige für seinen Wirtschaftskammerwahlkampf missbraucht wurden, folgten heute Meldungen, nach denen Arige in einem versteckten Arbeitsverhältnis steht und dabei gegen die Sozialversicherung verstößt (siehe Kronen Zeitung 10.02.2015 "Adresslisten-Skandal ..." und Heute vom 26.02.2015 "ÖGB-Skandal?..."). Marcus Arige ist als FSG- und ÖGB-Pressesprecher offiziell geführt und betreibt selbstständig ein Medien-Unternehmen. Aus welchen Töpfen sein Unternehmen Aufträge bezieht ist vollkommen undurchsichtig. SPÖ-Apparatschik Wieser, der ständig Unternehmen anpatzt, hat offensichtlich dubiose Arbeitsverhältnisse im eigenen Haus - rasch müssen alle Geldflüsse der letzten Jahre offen gelegt werden. Unter Wieser, verkommen AK, ÖGB und FSG zum Parteisekretariat eines Apparatschiks - er hat offensichtlich jeden Bezug zu Sauberkeit und Anstand in seinen Funktionen verloren. Es ist die Frage, wie lange die SPÖ-NÖ-Führung noch zu schaut, während sich der stellvertretende SPÖ-NÖ-Chef so ungeniert an Partei, Fraktion, Kammer und Gewerkschaft bedient", reagiert NÖAAB-Landesgeschäftsführer BR Bernhard Ebner auf heutige Medienberichte.