Sobotka/Ebner: Einsatz für Arbeitnehmer ist für NÖAAB oberstes Gebot

Arbeit ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und nicht die Vorhölle zum Pensionshimmel.

Die Zeit um den Tag der Arbeit ist für viele politische Gruppierungen eine Phase höchster Aktivität. Der Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund der Volkspartei Niederösterreich nimmt den 1. Mai zum Anlass, Bilanz über die Arbeit der letzten Jahre zu ziehen und die zukünftigen Herausforderungen für Niederösterreichs Arbeitnehmer zu skizzieren. Wir leben heute in einer Zeit, wo viele bereits am Montag das Wochenende herbeisehnen. Fleiß und Leistung verlieren immer mehr an Bedeutung. Der NÖAAB will den Tag der Arbeit nutzen um, im Vergleich zu anderen politischen Parteien, auf die Bedeutung der Arbeit für das eigene Leben hinzuweisen. Es darf nicht so weit gehen, dass die Differenz zwischen Mindestsicherung und Arbeitseinkommen immer kleiner wird.

„Niederösterreich steht heute an der Spitze, wenn es um Kaufkraft und Wohlstand geht. Unsere Vorgänger im NÖAAB haben das Land aufgebaut. Wir haben heute die Pflicht, den Erfolgsweg weiterzugehen und für Niederösterreichs Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Richtige zu tun. Es bedarf mehr als nur populistischer Ankündigungen. Wir im NÖAAB setzen um, ob im Bund, im Land oder in der Gemeinde. Wir packen die Themen an, die aufregen und andere nur für politische Zwecke verwenden. In den letzten fünf Jahren haben wir es geschafft, aus dem NÖAAB die schlagkräftigste und mitgliederstärkste politische Arbeitnehmerorganisation zu machen. Mit mehr als 90.000 Mitgliedern sind wir so stark vertreten wie keine andere Arbeitnehmerorganisation. Weil wir noch viel vorhaben, stelle ich mich beim Landestag in Tulln am 30. Mai der Wiederwahl als Landesobmann,“ so Landesobmann LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka.

Das Jahr 2015 steht ganz im Zeichen der Arbeit. Das Land investiert in Infrastrukturprojekte und kurbelt über Finanzaktionen für Gemeinden und Vorziehen von geförderten Wohnbauprojekten, die regionale Wirtschaft an. So werden in diesem Jahr rund 3.500 Arbeitsplätze durch die Maßnahmen des Landes gesichert oder neu geschaffen. Der NÖAAB hat sich in den letzten Monaten intensiv – im Sinne der Arbeitnehmer – in die Debatte um Steuerreform und Mindestsicherung eingebracht. Und das mit Erfolg: viele Vorschläge des NÖAAB wurden in der Steuerreform übernommen und das NÖAAB-Modell der „Mindestsicherung NEU - Hilfe zum Wiedereinstieg“ wird am Bundesparteitag der ÖVP diskutiert. Zusätzlich sorgt die neue NÖAAB-Kampagne „Coolege“ für gute Stimmung in den NÖ-Unternehmen.

„Wir sind das ganze Jahr im Einsatz für soziale Gerechtigkeit und gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in Niederösterreich. Unsere Funktionäre in den Gemeinden-, Betriebs- und Bezirksgruppen haben das Ohr bei den Anliegen der Arbeitnehmer. Wir sprechen das an, was aufregt, seien es Ungerechtigkeiten bei Mindestsicherung oder bei der Umsetzung der Steuerreform. Die Menschen können auf den NÖAAB auch in Zukunft vertrauen. Wir wollen auch mit der neuen Aktion „Coolege“ diejenigen in den Unternehmen vor den Vorhang holen, die sich für ein gutes Klima im Büro einsetzen,“ so NÖAAB-Landesgeschäftsführer Bundesrat Bernhard Ebner.