Mehr Geld für Beschäftigte im Hotel- und Gastgewerbe

KR Christian Gruber informiert: 2,2 Prozent mehr auf kollektivvertragliche Löhne und Gehälter

„Im monatelangen Ringen um eine Einkommenserhöhung für die Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe konnte jetzt eine bundesweite Lösung erreicht werden. Für die rund 200.000 Beschäftigten werden mit 1. September die kollektivvertraglich festgelegten Löhne bzw. Gehälter sowie die Lehrlingsentschädigungen um 2,2 Prozent erhöht. Die Forderung der Arbeitgeber nach einer Verkürzung der Nachtruhezeit und einer Verlängerung des Durchrechnungszeitraums als Vorbedingung für eine Einkommenserhöhung konnte abgewehrt werden“, informiert KR Christian Gruber über das Verhandlungsergebnis.

Für den Kollektivvertrag für Kur- und Rehabilitationseinrichtungen konnte leider kein Ergebnis erzielt werden. „Das Letztangebot der Arbeitgeber lag bei 1,68 % lineare Erhöhung, das würde lediglich eine Abgeltung der Inflationsrate bedeuten und wäre ein massiver Reallohnverlust für die Beschäftigten. Auch Verbesserungen im Rahmen wurden vom Arbeitgeber abgelehnt“, so Gruber.

Erst im Vorjahr konnten sich die Sozialpartner nach langjährigen Verhandlungen auf einen bundesweiten Kollektivvertrag für diesen Bereich einigen. Die nächste Verhandlungsrunde findet Mitte Oktober statt.