NÖAAB-Schnapserturnier: Der Sieger kam aus Vitis

Johann Rangl gewinnt spannendes Finale

Johann Rangl (57) aus der Waldviertler Gemeinde Vitis hat das NÖAAB-Finale in St. Pölten gewonnen und sich den Titel „Bester NÖAAB-Schnapser Niederösterreichs“ gesichert. In einem spannenden Turnier zu dem sich landesweit 58 Schnapser bei Gemeinde-, Betriebs- und Bezirksturnieren qualifizieren konnten blieb Rangl bis zum Schluss ungeschlagen und sicherte sich den Hauptpreis – vor Franz Gartner (Bezirk Krems) auf Platz 2 und Friedrich Gravogl (Bezirk Lilienfeld) auf Platz 3. Nur einer konnte dem Schnapser-Meister ein Pummerl anhängen, nämlich LT-Präs. Hans Heuras, allerdings erst nach der Siegerehrung. „Schnapsen erfreut sich nach wie vor in allen Regionen großer Beliebtheit, das hohe spielerische Niveau ist der beste Beweis dafür. Gleichzeitig wird beim Schnapsen am Stammtisch oft mehr über Politik gesprochen als im Parlament und auch das bekannte Motto – was liegt, das pickt, passt zum Arbeitnehmerbund“, so Heuras. Gewinner Johann Rangl, der mittlerweile dritte Gewinner in Folge, der mit französischen Karten spielt: „Es war in jeder Runde knapp und gleichzeitig gesellig. Natürlich motivieren Preise, aber mir geht es vor allem um das Turnier-Gefühl, die Spannung und die Gelegenheit bei jedem Pummerl neue Menschen kennenzulernen“. NÖAAB-Geschäftsführer BR Bernhard Ebner sieht mit dem 4. NÖAAB-Schnapsturnier eine Tradition begründet: „Der Stammtisch wird von vielen oft schlecht geredet, aber für uns ist und bleibt der Stammtisch jener Ort, an dem sich die Bürgerinnen und Bürger intensiv über Politik austauschen. Nur wer sein Ohr am Stammtisch hat bringt das entscheidende Gefühl für den politischen Verhandlungstisch mit. Wir sind traditionell vor Ort in den Gemeinden und Betriebskantinen des Landes und haben mit unserem Schnapsturnier auch eine landesweite gesellschaftliche Aktion gestartet, die sehr gut angenommen wird“. 

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