Freiler/Maschat/Engel: Über 27.000 Wahlberechtigte im NÖ Landesdienst zur AK-Wahl

66 KandidatInnen bringen Anliegen der Landesbediensteten in die Arbeiterkammer

„Mit 66 Kandidatinnen und Kandidaten sind die NÖ Landesbediensteten auf der Liste 2, der Volkspartei NÖ AAB-FCG vertreten. Der Obmann der NÖ Landespersonalvertretung Hans Freiler stellte seine beiden Spitzenkandidaten Peter Maschat für die Landesklinken und Landespflegeheime (rund 24.000 Wahlberechtigte) sowie Bruno Engel für den Straßendienst (rund 3.100 Wahlberechtigte) vor. Freiler: „Wir haben hervorragende und motivierte Kandidatinnen und Kandidaten, die sich an rund 150 Standorten intensiv einbringen, um die Kolleginnen und Kollegen von der Wichtigkeit dieser Wahl und unseren Anliegen zu überzeugen. Wir sind zuversichtlich, dass wir nach dem Ergebnis der Landespersonalvertretungswahl auch bei der Arbeiterkammerwahl ein gutes Ergebnis für die Volkspartei NÖ AAB-FCG erreichen werden. Mich freut es, dass unsere Kandidatinnen und Kandidaten unsere sehr spezifischen Punkte in die Arbeiterkammer einbringen werden“. 

Der Vorsitzende des Zentralbetriebsrates der NÖ Landeskliniken und Landespflegeheime Peter Maschat: „Turnus- bzw. Schichtdienste sind immer eine besondere Belastung. Maßnahmen zur Gesundheitsprävention und zur Entlastung sind unerlässlich. In unseren Betrieben setzen wir uns für mehr Planbarkeit bei den Dienstzeiten ein und auch an der Wiedereinführung des sogenannten „Radels“ arbeiten wir, um wieder eine Regelmäßigkeit in die Dienstzeiten zur bringen. Wir wollen in der Arbeiterkammer dafür sorgen, dass besondere Arbeit auch besonders wertgeschätzt wird. Wer früh morgens oder abends von bzw. in die Arbeit pendelt kann kein öffentliches Verkehrsmittel benutzen und ist auf ein Auto angewiesen, in solchen Fällen muss ein PKW steuerlich begünstigt werden. Gleichzeitig fallen in Gesundheitsberufen Überstunden an, auch diese sollen wieder niedriger besteuert werden“.

Der Obmann-Stv. der NÖ Landespersonalvertretung Bruno Engel: „Wir haben heute noch immer einen unterschiedlichen Zugang zur Pension. Der Großteil der MitarbeiterInnen im Straßendienst fällt nicht in die Schwerarbeiterregelung und darf trotz gleicher Tätigkeit erst 2 Jahre später in Pension gehen. Das empfinden viele als ungerecht. Gleichzeitig fehlen derzeit Modelle, um Arbeit und Pension parallel auszuüben. Wir brauchen neue Angebote, damit ArbeitnehmerInnen ihre Pension so antreten können, wie sie das möchten. Das bedeutet, wir müssen weitere Modelle ergänzend zur Altersteilzeit erarbeiten. Im NÖ Landesdienst wurde ein grundsätzlich richtiger Weg eingeschlagen, die Einstiegsgehälter wurden erhöht, die Lohnkurve wurde verflacht. Wichtig ist dabei für die Zukunft eine Reduktion der Lohnsteuerlast, einen Eingangssteuersatz von 25% und die nächste Stufe bei zumindest 35% statt derzeit 36,5%“.