Duale Lehrausbildung: Schwarz und Prisching für EU-weite Umsetzung

Länder wie Österreich und Deutschland mit besten Ergebnissen für junge Menschen am Arbeitsmarkt

Landesrätin Barbara Schwarz und Michaela Prisching, NÖ-Kandidatin für die EU-Wahl, trafen sich zu einem Arbeitsgespräch, wo die Themen Bildung und Berufswahl für Jugendliche im Vordergrund standen. Beide machen sich für die EU-weite Umsetzung des dualen Ausbildungssystems, das es u.a. in Österreich und Deutschland gibt, stark. Deutschland führt knapp vor Österreich die EU-Statistik an, nirgendwo gibt es weniger jugendliche Arbeitslose. Nach EU-Zählweise führt Deutschland mit einer Jugendarbeitslosigkeit von 7,4% vor Österreich mit 8,9%. Schlusslichter sind Spanien und Griechenland mit jeweils über 50%.

„Das duale Ausbildungssystem bei Lehrberufen, das aus Praxisvermittlung in den Betrieben und  Theoriestunden in unseren Berufsschulen besteht, bietet alle Chancen für  einen hervorragenden Bildungsweg. Das zeigen unsere Lehrlinge immer wieder auch bei nationalen und internationalen Vergleichswettkämpfen. Zuletzt erreichte Österreich bei den EU-Lehrlingswettbewerben ´Euro Skills´ den 1. Platz klar vor allen anderen Ländern", so Schwarz und Prisching. Auch die Arbeitsmarktdaten zeigen, dass Jugendliche grundsätzlich gute Chancen am Arbeitsmarkt haben. Zuletzt in Niederösterreich im März ist die Jugendarbeitslosigkeit (bis 19 Jahre) um 7% gesunken und auch die Zahl der Lehrstellensuchenden um 2,1% im Vergleich zum Vorjahr.

„Wenn in den kommenden Wochen viele 14- bis 15-Jährige wieder vor ihrer Berufs- und Bildungswegentscheidung stehen, möchten wir alle ermutigen, bewusst den Lehrberuf für junge Menschen ins Auge zu fassen, denn Facharbeiter werden in Zukunft immer gefragter werden. Allein in Niederösterreich gibt es über 200 verschiedene Lehrberufe, da ist für jede und jeden etwas dabei“, appellieren Schwarz und Prisching.