PK Kinderbetreuung

Sobotka/Schwarz: Höchste Frauenerwerbsquote in NÖ beweist, wo Beruf und Familie am besten zu vereinbaren sind

Das macht die sichere Hand: Zusperren und Einsperren

Anlässlich des NÖ-Arbeitnehmertages im Zeichen der Familien nahmen NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka und Landesrätin Barbara Schwarz Stellung zur aktuellen Kinderbetreuungsdiskussion. „Die SPÖ setzt auf Zwang und Einheitsbrei, Niederösterreich auf Wahlfreiheit und Vielfalt. Mit der höchsten Frauenerwerbsquote (81 Prozent) beweist Niederösterreich, wo Beruf und Familie am besten zu vereinbaren sind, während das sozialistische Musterland Wien praktisch in allen Parametern hinten nach hinkt“, betont Sobotka.

 

Bildungs- und Familienlandesrätin Schwarz geht auf die Forderungen der SPÖ nach verpflichtender Ganztagsschule ein: „Auch in der schulischen Nachmittagsbetreuung ist die SPÖ am Holzweg. Niederösterreichs Eltern sprechen sich ganz klar gegen verschränkten Unterricht aus, wo Kinder bis in den späten Nachmittag hinein verpflichtend in der Schule sein müssen. Während die SPÖ den Menschen ihre Meinung aufzwingen will, ist für uns in NÖ die Meinung der Menschen ein Auftrag. Der Großteil der Eltern wünscht sich Betreuungsformen, die sie flexibel und tageweise in Anspruch nehmen können, um so viel Zeit wie möglich mit ihren Kindern verbringen zu können. Und hier ist die Schulische Nachmittagsbetreuung das ideale Angebot, das wir auch ausbauen. Alleine in diesem Schuljahr wird es an 40 zusätzlichen Standorten Schulische Nachmittagsbetreuung geben.“

 

„In den letzten Jahren hat Niederösterreich für die Kinderbetreuung unglaublich viel geleistet, während sich Wien Unglaubliches geleistet hat. Seit 2006 hat NÖ 50 zusätzliche Kindergartenstandorte errichtet und 550 zusätzliche Gruppen geschaffen, Wien hat im selben Zeitraum 30 Standorte geschlossen und nur 20 zusätzliche Gruppen geschaffen. Kein Wunder, dass auch die Kinderbetreuungsquote in Wien mit 88,9 Prozent niedriger ist, als im Bundesschnitt (90,3) während NÖ auf eine Betreuungsquote von fast 96 Prozent verweisen kann.  Wenn man sich angesichts dieser Zahlen anhören muss, dass die Wiener SPÖ die zwangsweise Betreuung ab einem Jahr fordert und nur reiche Privatschulkinder sollen sich nach roter Denke den Nachmittagsunterricht ersparen dürfen, dann bleibt mir nur eines zu sagen: Zusperren und Einsperren, dass macht die sichere Hand wirklich“, betont der NÖAAB-Obmann. 

 

„Die SPÖ macht eine Bildungs- und Familienpolitik vollkommen an den Menschen vorbei. Und noch schlimmer: Sie will  Familien auch noch dafür zahlen lassen, wenn sie ihren Erziehungsauftrag selbst wahrnehmen wollen. Das zeigt sich in der Forderung der SPÖ-Wien, das zeigt sich aber auch darin, dass Schulische Nachmittagsbetreuung mit einem Elternbeitrag verbunden ist, während verschränkte Schulangebote kostenfrei sind. Der SPÖ geht es nicht um die Menschen, ihr geht es einzig und allein darum  ihre Ideologien umzusetzen – wenn nötig auch durch spitzfindige Hintertüren!“ so Schwarz abschließend.