Sobotka & Fakler: "Hochwasserhilfe für Gemeinden präsentiert"

Bis zu zwei Monate Hilfskräfte bereitgestellt

Das Land und das Arbeitsmarktservice (AMS) Niederösterreich reagieren prompt auf die Hochwasserkatastrophe und bieten den betroffenen niederösterreichischen Gemeinden Hilfe an! Ab sofort können Gemeinden entlang der Donau, die tatkräftige Unterstützung bei den Aufräumarbeiten brauchen, mit Hilfskräften rechnen, die vom AMS vermittelt und deren Lohnkosten von Land und AMS gefördert werden.

 

Die Geschäftsstellen des AMS, die im Einzugsgebiet des Hochwassers liegen, informieren bereits arbeitslose Kundinnen und Kunden über die Aktion bzw. nehmen freiwillige Meldungen entgegen. „Es gilt das Motto `Wer schnell hilft, hilft doppelt!´. Wir stehen auch mit den betroffenen Gemeinden in Kontakt, die uns ihren Bedarf bekannt geben“, so der Landesgeschäftsführer des AMS NÖ, Mag. Karl Fakler.

 

An der Hilfsaktion können Personen mitmachen, die aktuell bei einer der 22 AMS-Geschäftsstellen arbeitslos gemeldet sind. Diese werden beim Verein „Jugend und Arbeit“ angestellt und den Gemeinden für die Dauer der Beseitigung der Hochwasserschäden vor Ort zur Verfügung gestellt. Bei einer Vollzeitbeschäftigung beträgt der Bruttolohn 1.700,- € im Monat. Die Lohnkosten für Hilfskräfte übernehmen Land und AMS NÖ.

 

Die Lohnkosten werden von Land und AMS NÖ zu je 50% gefördert. „Die Gemeinden müssen keinen finanziellen Beitrag leisten. Die Dauer der Einsätze kann je nach Bedarf von den Gemeinden festgelegt werden: von wenige Tage bis hin zu (maximal) zwei Monaten“, so Landeshauptmannstellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.

 

Weitere Informationen:

Betroffene Gemeinden bzw. arbeitslos gemeldete Personen die mithelfen wollen können sich bei der ihrer AMS-Geschäftsstelle melden: www.ams.at/noe/