Sobotka: Wir haben das beste Wohnbau-Modell für NÖ

Geringe Wohnkosten, höchster Wirkungsgrad auf den freien Markt

„Wir brauchen auf Grund der unterschiedlichen Faktoren vor Ort unterschiedliche Wohnbau-Modelle in den Bundesländern. Das heißt, es gibt kein einheitlich bestes Modell für Österreich aber der Wirkungsgrad in NÖ zeigt, wir haben das beste Modell für unser Bundesland. Denn was die Wohnkosten und die Preisunterschiede zwischen privatem und gemeinnützigem Wohnbau betrifft, belegt NÖ bundesweit Spitzenplätze“, informiert NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka im Rahmen einer Pressekonferenz.

 

„In 5 Bundesländern (Anm.: NÖ, OÖ, Stmk., Bgld., Ktn.) kostet der m² einer Wohnung (brutto kalt) im Schnitt 6 Euro. In 4 Bundesländern (Wien, Sbg., Vbg., Tirol) im Schnitt 8 bis 9 Euro. Selbst in den preislichen Spitzenbezirken in NÖ rund um Wien kostet eine Wohnung brutto kalt mit rund 9 Euro in den meisten Fällen noch immer weniger als eine durchschnittliche Wohnung in Wien oder Salzburg. Insgesamt ist Wohnen nur im Burgenland und in Kärnten günstiger als in NÖ“, so Sobotka zu den Wohnkosten.

 

Wichtig sei aber auch der Wirkungsgrad auf die Preisunterschiede zwischen privaten und geförderten Wohneinheiten. So beträgt der Unterschied in Wien im Schnitt rund 1 Euro pro m², kein Wunder, dass Zehntausende auf eine geförderte Wohnung warten. „In NÖ beträgt der Unterschied nur 0,3 Euro pro m² - Platz 1 im bundesweiten Ranking. Wir in NÖ erzielen mit unseren geförderten Wohnbauten den höchsten Effekt auf den freien Markt. So sind jederzeit rund 1.000 geförderte Wohnungen landesweit zu haben, es gibt aber andererseits auch keine leerstehenden Betonburgen“, erklärt der NÖAAB-Obmann.

 

Ein zentraler Standortfaktor sei für Sobotka auch die Situation in den Landeshauptstädten. „St. Pölten ist in allen Wohnkosten-Parametern die günstigste Landeshauptstadt bundesweit. Pro m² zahlt man in St. Pölten etwas weniger als 6 Euro pro m² (brutto kalt) und damit um 1 Euro weniger als in Eisenstadt oder um 4 Euro weniger als in Salzburg“, so Sobotka.

 

Der Obmann des NÖ Mieter- und Wohnungseigentümerbundes LAbg. Martin Schuster erklärt, dass die niedrigen Wohnkosten in NÖ spürbare Effekte vor allem für jene mit sich bringt, die mit weniger Geld auskommen müssen: „Bundesweit liegt der Anteil an Wohnbeihilfenbeziehern bei 5,5%, Tendenz steigend, in NÖ bei 4,5% und stabil“.