NÖAAB-Obmann Sobotka: Bitten Ältere vor den Vorhang und stellen ihre Verdienste ins Zentrum

Höchste NÖAAB-Auszeichnung für Werner Fasslabend bei Ehrungsfeier für langjährige Mitglieder

„Wir bitten Ältere vor den Vorhang und stellen ihre Verdienste ins Zentrum, damit wir ein Stück ihrer Einsatzfreude weiter geben, damit wir ihre Werte für die Zukunft bewahren. Gerade in unserer schnelllebigen und manchmal auch beliebigen Zeit brauchen wir Vorbilder wie unsere langjährigen Mitglieder und Funktionäre, die 60 Jahre und mehr unserer Gesinnungsgemeinschaft die Treue gehalten haben“, betonte NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka anlässlich der alljährigen Ehrungsfeier der NÖ Arbeitnehmervertreter vor rund 150 Gästen, die insgesamt auf 10.000 Jahre Mitgliedschaft verweisen können. Den hohen Stellenwert ihrer Leistungen bewiesen nicht zuletzt die anwesenden Gratulanten, darunter die Landesräte Barbara Schwarz und Karl Wilfing, LT-Präsident Hans Heuras sowie zahlreiche Mandatare und Bürgermeister.

BM a.D. Werner Fasslabend wurde im Rahmen der Ehrungsfeier die Liese-Prokop-Ehrenmedaille für besondere und herausragende Leistungen für den NÖAAB verliehen. NÖAAB-Obmann Sobotka unterstrich die Schaffenskraft Fasslabends, der mit 10 Jahren Amtszeit zwischen 1990 und 2000 auch der längst dienende Verteidigungsminister der zweiten Republik ist: „Ein weltgewandter Staatsmann und standhafter Arbeitnehmervertreter, der als Präsident der Politischen Akademie der ÖVP seine Erfahrungen bis heute an nachfolgende Funktionäre weiter gibt“. Fasslabend, NÖAAB-Obmann von 1994 bis 1998 und ÖAAB-Obmann von 1997 bis 2003 hatte zwischen 2000 und 2002 auch die Funktion des dritten Nationalratspräsidenten inne. Neben Fasslabend sind nur 4 Personen, Altlandeshauptmann Siegfried Ludwig, BM a.D. Robert Lichal und Vizekanzler Michael Spindelegger Träger der Liese-Prokop-Ehrenmedaille.

Werner Fasslabend, der im März seinen 70. Geburtstag feiert hebt den erfolgreichen Weg des Landes in den letzten Jahrzehnten hervor: „Als ich mit meiner politischen Arbeit begonnen habe, ging es den Leuten vielerorts noch wirklich schlecht. Wer in meinem Alter heute im Land unterwegs ist sieht, wie unglaublich viel passiert ist. Trotz schwieriger Zeiten haben wir heute die besten Voraussetzungen, um den erfolgreichen Weg weiter zu gehen. Vor allem durch ein Mehr an Sicherheit, durch die wesentlich besseren Bildungsangebote und den wirtschaftlichen Wohlstand, den wir uns erarbeitet haben“.

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