Sobotka/Hiesl zu Pendler-Euro-Verhandlungen: Die Länder gehen mit gutem Beispiel voran

9.000 Oberösterreicher pendeln nach NÖ, 14.000 Niederösterreicher nach OÖ

Der 20. NÖ Arbeitnehmertag steht im Zeichen der überregionalen Zusammenarbeit und Vernetzung, zur Durchsetzung gemeinsamer Interessen und Ziele. Im Rahmen einer Pendler-Aktion am Bahnhof St. Valentin heben NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka und OÖAAB-Obmann LH-Stv. Franz Hiesl die Vorreiterrolle der beiden Länder im Bereich der Pendler-Förderung hervor. „Wir haben im Mai dieses Jahres gesagt, dass die Pendler entlastet gehören und erstmals ein tragfähiges Modell für eine gerechte und kilometergenaue Förderung auf den Tisch gelegt. Wir haben andere Bundesländer und Organisationen als Unterstützer gewonnen und ein halbes Jahr später sind wir in der finalen Umsetzungs-Phase. Gemeinsame Ziele, wollen wir auch in Zukunft gemeinsam angehen“, betonen Sobotka und Hiesl einhellig.

 

Dafür gehen die beiden Bundeländer in ihrem Wirkungsbereich mit gutem Beispiel voran. NÖAAB-Obmann Sobotka: „Wir haben im Rahmen der eigenen NÖ Pendlerhilfe die Prinzipien des Pendler-Euro-Modells bereits umgesetzt und fördern bereits kilometergenau“. OÖAAB-Obmann Franz Hiesl: „Im Rahmen der OÖ-Verkehrserhebung, erfassen wir auch die NÖ Bezirke Amstetten und Waidhofen/Ybbs. 9.000 Oberösterreicher pendeln nach NÖ, 14.000 Niederösterreicher nach OÖ. Aufbauend auf diesen Informationen können wir gemeinsam die richtigen Entscheidungen in der Verkehrspolitik treffen“.

 

„Das Mobilitätsbedürfnis macht nicht vor den Ländergrenzen halt. Ein gemeinsamer Arbeits- und Wirtschaftsraum braucht eine gemeinsame Herangehensweise“, so Sobotka und Hiesl. Auch im Bereich des Mitglieder- und Beratungsservices wolle man die Zusammenarbeit verstärken. Ab sofort werden in den Grenzbezirken Informationsbroschüren und Förderinformationen sowohl des OÖ als auch des NÖ Arbeitnehmerbundes ausgegeben. Betriebsräte und Personalvertreter können damit alle Kolleginnen und Kollegen über die Angebote der jeweiligen Länder informieren.