AK-Vizepräsident Hemm präsentiert Umfrage-Ergebnisse zum AK-Standort St.Pölten.

80% für Standort und 70% für Ausbildungszentrum in St. Pölten

„Eine Umfrage im Auftrag der NÖAAB-FCG-Fraktion bestätigt, dass sich fast 80 Prozent der AK-Mitglieder für die Übersiedelung der AK nach St.Pölten aussprechen. Über 70 Prozent sprechen sich dafür aus, das Ausbildungszentrum in das neue AK-Gebäude zu integrieren und das defizitäre Seminarhotel Hirschwang zu verkaufen. Mit der Übersiedlung der AKNÖ-Zentrale, einer Initiative der NÖAAB-FCG-Fraktion besteht die einmalige Chance gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Davon profitiert auch die Stadt St. Pölten durch zusätzliche Seminar-Gäste und die Kurs- und Schulungsteilnehmer durch eine zentrale Lage“, so Vizepräsident Franz Hemm. Die NÖAAB-FCG-Fraktion hat einen entsprechenden Antrag bei der Vollversammlung am 11. Mai eingebracht – die SPÖ/FSG hat diesem Antrag allerdings die Dringlichkeit abgesprochen.

„Seit dem letzten Umbau des AKNÖ-Seminarhotels Hirschwang mussten Verluste in der Höhe von 4,1 Mio. Euro hingenommen werden. Das entspricht einem Volumen von 40.000 AK-Beiträgen von Mitgliedern. Die jährlichen Verluste von rund 600.000 Euro müssen ein sofortiges Ende nehmen“, so Hemm.

„Jedenfalls drängt die Zeit. Das Ausbildungszentrum muss jetzt in die beginnenden Planungen eingebunden werden. Gleichzeitig ist der anstehende Umbau in der Höhe von 400.000 Euro in Hirschwang zu stoppen. Beim Verkauf des Seminarhotels in Hirschwang soll für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine sozial verträgliche Lösung gefunden werden. Die SPÖ-Führung in der AKNÖ ist aufgefordert im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in NÖ unsere Initiative zu unterstützen“, betont der Vizepräsident.