Sobotka/ Hiesl/ Tamandl: Gemeinsam Pendler-Euro voran bringen

Neues Modell soll Pendlerpauschale ersetzen

Die ÖAAB-Landes-Chefs von Niederösterreich, Oberösterreich und Wien - LH-Stv. Wolfgang Sobotka, LH-Stv. Franz Hiesl und NR Gaby Tamandl - haben weitere Schritte besprochen, um gemeinsam das Pendler-Euro-Modell voran zu bringen. "Wir werden uns über den Sommer innerhalb unserer Länder koordinieren und über ÖAAB-Gremien hinaus für Unterstützung werben. Ab Herbst werden wir bundesweit aktiv", so die Länder-Chefs. In der ÖAAB-Bundesvorstandssitzung stieß das Modell erneut auf breite Zustimmung. Der Pendler-Euro, der auf eine Initiative von NÖAAB-Obmann Sobotka zurück geht wurde u.a. mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und FPÖ im NÖ Landtag beschlossen und als gemeinsamer ÖAAB-FCG-Antrag in der Bundes-Arbeitskammer eingebracht. „Am Weg zu einer bundesweiten Umsetzung ist dieses gemeinsame Vorgehen ein wichtiger Schritt“, betont Sobotka.

Das Modell des Pendler-Euro soll das bestehende Pendlerpauschale ersetzen und ist im Wesentlich sehr einfach: Die Kilometeranzahl einer einfachen Fahrtstrecke multipliziert mit 40 ergibt den Netto-Förderungsbetrag pro Jahr. Zusätzlich gibt es einen Sockel nach oben und nach unten, also mindestens 500 Euro und höchstens 2.600. Für die derzeitige kleine Pendlerpauschale sieht das Modell 55% des Pendler-Euros vor, mit einem höheren Sockel nach unten von 600 Euro und einem niedrigeren Sockel nach oben von 1.400 Euro. Das Modell heißt deshalb "Pendler-Euro", weil dabei die Förderbeträge im ersten Jahr mit eins bzw. einem Euro multipliziert werden, in den Folgejahren wird die Teuerung bzw. Inflation bei diesem Euro in der Multiplikation angerechnet, um die Förderhöhe jedes Jahr anpassen zu können.