Erfolgreiche EU-Bilanz Niederösterreichs: 468 Mio. € Netto-Gewinn aus den EU-Fördertöpfen für NÖ

Schwarz und Sobotka: „Kein Euro darf in Brüssel bleiben!“

Auch 2011 hat Niederösterreich das Höchstausmaß an Fördergeldern aus Brüssel abgeholt, wie die Zahlen des aktuellen Förderberichts für 2011 zeigen. So konnte Niederösterreich rund 468 Mio. € mehr an Fördergeldern nach Niederösterreich holen, als Mittel nach Brüssel einbezahlt worden sind. Damit ist Niederösterreich eindeutig Gewinner bei der Einnahmen-/Ausgabenbilanz, denn 1 € nach Brüssel bedeutet für Niederösterreich 3 € retour.

 

„Wir sind auch 2011 unserem Anspruch, keinen Euro in Brüssel liegen zu lassen, gerecht geworden. Der aktuelle Förderbericht des Landes beweist, dass Niederösterreich erfolgreiche Projekte auf die Beine gestellt hat und die zur Verfügung stehenden Fördermittel der EU zur Gänze ausschöpft“, freuen sich EU-Landesrätin Barbara Schwarz und Finanzlandesrat LH-Stv. Wolfgang Sobotka.

 

Im Jahr 2011 bezahlte das Land Niederösterreich an EU-Mitgliedsbeiträgen und Co- Finanzierungsmitteln für EU-Projekte insgesamt 219 Mio. €. Nach dem nun vorliegenden Förderbericht sind insgesamt rund 687 Mio. € an Förderungen für EU-Projekte (455 Mio. € der

EU und 232 Mio. € des Bundes) in den Bereichen Landwirtschaft und Regionalförderung nach

Niederösterreich zurückgeflossen. Das bedeutet einen Netto-Gewinn für Niederösterreich von rund 468 Mio. €, denn für jeden Euro, den das Land nach Brüssel überweist, kommen mehr als 3 € als Förderungen für niederösterreichische Projekte wieder zurück.

 

Im Bereich „Europäische Territoriale Zusammenarbeit 2007-2013“ sind in den drei Programmen mit niederösterreichischer Beteiligung seit 2007 rund 38 Mio. € von der EU ins Land geflossen. Damit wurden bisher fast 150 Projekte beispielsweise in den Bereichen „Bildung und Arbeitsmarkt“, „Tourismus und Kultur“ oder „Umwelt, Energie und Risikoprävention“ unterstützt. Eine Erfolgsgeschichte stellt auch die Möglichkeit zur Zwischenfinanzierung von Projekten der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit 2007- 2013 aus Mitteln des Landes dar. Mehr als 30 Projekte aus Niederösterreich haben bisher eingereicht, rund 1,85 Mio. € konnten bereits ausbezahlt werden.

 

Im Programm „Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit Niederösterreich 2007-2013“

wurden mit den von der EU bisher zur Verfügung gestellten Mitteln von 86 Mio. € Investitionen in der in der Höhe von 651 Mio. € ausgelöst. „Das Verhältnis von EU-Mitteln zu den Investitionen mit 1 zu 7 ist hier ganz ausgezeichnet“, zeigen sich EU-Landesrätin Barbara Schwarz und Finanzlandesrat LH-Stv. Wolfgang Sobotka über den Multiplikatoreneffekt erfreut. Positiv zu erwähnen ist zudem, dass die Regionen Niederösterreichs sehr gleichmäßig von den EU-Förderungen profitieren. Einer zukunftsorientierten und von der EU unterstützten Regionalpolitik in Niederösterreich steht also auch in den nächsten Jahren nichts im Wege.