NÖAAB-Arbeitsklausur

Ergebnisse NÖAAB-Arbeitsklausur: Familien, Generationen und Sparpaket im Zentrum

Starker Rückhalt für Hanni Mikl-Leitner aus NÖ Heimat

„Wir vertreten rund 460.000 Familien und rund 600.000 unselbständig Beschäftigte in Niederösterreich, da muss man nah bei den Ängsten und Sorgen der Menschen sein aber auch deutlich in den Positionen“, betont NÖAAB-Obmann Wolfgang Sobotka, der den NÖAAB als klar in der Mitte positioniert sieht.
 
Zu den aktuellen Sparpaketsdebatten bezieht der NÖAAB klar Stellung: „Wir fordern, dass nicht mit der Gießkanne gespart wird - jeder soll sich zwar beteiligen – nur wer mehr hat, soll mehr beitragen. Dazu gehören ein Solidaritätsbeitrag von Superverdienern, ein Ende von sündteuren Privilegien und Pensionsschlupflöchern und ein bundesweiter Missbrauchsstopp. Es kann nicht sein, dass in Wien achtmal mehr Menschen die Mindestsicherung kassieren als im gleich großen Niederösterreich. Es kann auch nicht sein, dass Wien wegen der Nichtumsetzung bundesweit bereits beschlossener Reformen 350 Mio. Euro mehr ausgibt, wo Niederösterreich jedes Jahr 200 Mio. einspart“, so der NÖAAB-Obmann.
 
Starken Rückhalt aus ihrer NÖ Heimat bekam dabei ÖAAB Bundesobfrau Hanni Mikl-Leitner: „Wir wissen, dass unsere Hanni für alle Arbeitnehmer und deren Familien eintritt und dafür sorgt, dass mit Herz und Hirn verhandelt wird“, betont Sobotka. Unter anderem für die Forderung 4 Jahre Kindererziehungszeiten für jedes Kind voll anzurechnen und die Pensionsschere zwischen Männern und Frauen zu schließen gab es einstimmige NÖAAB-Beschlüsse. Hanni Mikl-Leitner ist unsere starke Stimme im Bund, wenn es darum geht die Positionen der ÖVP bei der Wehrpflicht, den Pensionen oder Familien zu vertreten“ so Sobotka weiter.
 
Der Schwerpunkte Familie und Generationen wird bereits am Beginn des Jahres 2012 deutlich. „Unsere Steuer-Rückhol-Kampagne umfasst Infomaterial mit Steuertipps speziell für Familien, und mit unserer Ehrungsfeier danken wir verdienten Mitgliedern. Zudem wird es Materialien und Vorträge für ältere Arbeitnehmer sowie Gesundheit am Arbeitsplatz geben“, so NÖAAB Obmann Wolfgang Sobotka.