NÖAAB-LAbg. Hauer: 15 Jahre bewiesene Misswirtschaft in AKNÖ-Hotel Hirschwang

Gehört die SPÖ zur bevorzugten Kundengruppe - und zahlt damit weniger?

Ein internes Papier der AKNÖ zum Seminarhotel Hirschwang bestätigt: Die Maßnahmen „in den vergangenen 15 Jahren ... haben nicht entscheidend zur Ertrags- und Kostensituation beigetragen“. Ebenfalls belegt dieses Dokument, dass alle potentiellen Partner und Käufer abgesprungen sind, weil sich die SPÖ-Führung weigert neben dem Tagungs- den Tourismusbereich verstärkt abzudecken. Neue Investitionen in der Höhe von 400.000 Euro gehen vollkommen in die falsche Richtung – noch höhere Verluste drohen.

 

„Seit 15 Jahren herrscht im AKNÖ-Hotel bewiesene Misswirtschaft, jährlich werden dort, laut Rechnungsabschluss, 700.000 Euro an Mitgliedsbeiträgen verpulvert. Derweil werden unter anderem die Dienstfahrzeuge des Hotels direkt von der AKNÖ bezahlt – d.h. würde man genau rechnen wäre der Jahresverlust noch viel höher“, erklärt NÖAAB-LAbg. Hermann Hauer.

 

„Obwohl jetzt klar ist, dass gerade der Tourismusbereich gewinnträchtig wäre, wird das Hallenbad geschliffen und um 400.000 Euro zu einer Aufmarschhalle umgebaut – ohne jegliche Ausschreibung. Es ist noch immer ungeklärt, ob nicht Spezialtarife für SPÖ- und SPÖ-nahe Buchungen für die unverhältnismäßig hohen Verluste verantwortlich sind. Aktuell hält allein der SPÖ-GVV sechs Seminare im ersten Halbjahr in Hirschwang ab. Das ist deshalb interessant, weil laut AKNÖ-Papier bevorzugte Kundengruppen die Bettenauslastung heben sollen. Gehören SPÖ-Organisationen zu diesen bevorzugten Kundengruppen und wie sieht diese Bevorzugung aus“, fragt der NÖAAB-Abgeordnete.