7.300 Arbeitsplätze durch EU-Programm für regionale Wettbewerbsfähigkeit

Niederösterreichische EU-Bilanz straft Blauen Angstmachern Lügen

„Über 4.200 Projekte wurden bisher im Rahmen des EU-Programms zur „Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit in NÖ 2007 bis 2013“ durch Mittel der Europäischen Union umgesetzt. Über 91 Mio. Euro der bisher ausbezahlten Mittel stammen von der EU, rund 97 Mio. Euro von Bund, Land und Gemeinden. Damit wurden Projekte mit einem Volumen von 690 Mio. Euro realisiert, 5.800 Arbeitsplätze wurden gesichert, 1.500 neu geschaffen. Den Großteil der Gelder, nämlich 86 Mio. Euro von der EU und 92 Mio. Euro aus nationalen Töpfen, erhielten die 583 Bezirks-Projekte. Vom Hochwasserschutz für Betriebsgebiete oder Umwelt- und Energieprojekten über die Attraktivierung unserer Ortskerne bis hin zu Jugendgästehäusern. In jedem Fall wurden Projekte gefördert, die eine nachhaltige Wirkung für die Region und den dortigen Arbeitsmarkt erzielen. Besonders erfreulich ist, dass sich eine große Zahl von Projekten noch in der Umsetzung befindet. Während viele Fördertöpfe gegen Ende einer Periode leer sind, können wir davon ausgehen, dass bis 2013 noch weitere 54 Mio. Euro aus Brüssel nach NÖ fließen. Ein weiterer Beweis dafür, dass Niederösterreich und seine Regionen pulsieren und bei uns kräftig investiert wird“, berichtet die zuständige Landesrätin Barbara Schwarz.

NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka sieht dadurch vor allem die Blauen Angstmacher Lügen gestraft: „7.300 direkt geschaffene und gesicherte Arbeitsplätze sowie ein deutlich belegbarer Aufwärtstrend bestätigen den NÖ-Weg in der Europäischen Union. Kein Euro wird in Brüssel liegen gelassen. Die Bilanz widerlegt aber auch die Blauen Angstmacher und straft sie allesamt Lügen. Denn zu den direkt durch das EU Programm geschaffenen und gesicherten Arbeitsplätzen kommen weitere zehntausende hinzu. Niederösterreich kann nach 2011 auch 2012 auf eine Rekordbeschäftigung verweisen und dabei verzeichnen gerade jene Branchen, die für den Export arbeiten den höchsten Beschäftigungszuwachs. Auch die von der FPÖ heraufbeschworene Gefährdung durch die Arbeitsmarktöffnung blieb aus. Arbeitskräfte aus dem Osten arbeiten zum überwiegenden Teil in Branchen, wo es schwer ist heimische Arbeitskräfte zu finden, also in sogenannten Mangelberufen. Nur 4,3 Prozent aller Jobs werden durch sie besetzt. Man sieht also, wer nur niedere Instinkte wie Angst und Missgunst schürt und wer Niederösterreich nach vorne bringt“.

„Der NÖ-Weg, gemeinsam mit der EU für NÖ zu arbeiten, hat sich bewährt“, schließt die Landesrätin. „Wer auch immer für sich in Anspruch nimmt besser zu sein, der braucht sich vor dem Vergleich und der Konkurrenz nicht zu fürchten. Wir in NÖ sind mutig und voll Tatendrang in die EU gegangen, das macht sich heute bezahlt“, ergänzt der NÖAAB-Obmann.