NÖAAB-Obmann Sobotka: Achse für Lohn nach Funktion wächst

Mehr Geld für Junge, mehr Sicherheit für Ältere

„NÖ liegt laut Rechnungshof im Einkommensvergleich aller Bundesländer auf Platz 1, was die Pensionen betrifft auf Platz 2 – dieses hohe Niveau soll bleiben. Was sich aber ändern muss, ist die Verteilung des Lebensverdienstes während der Erwerbstätigkeit. Das bedeutet mehr Geld für Junge und mehr Sicherheit für Ältere“, betont NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka. Der NÖAAB hat seinen Arbeitnehmertag 2011 im Zeichen des Zuhören veranstaltet - die Forderung die Verdienstkurve höher anzusetzen und danach flacher verlaufen zu lassen, ist von vielen Seiten gekommen und wurde von allen Seiten unterstützt. „Deshalb stellt sich der NÖAAB hinter AMS-NÖ-Chef Karl Fakler und wir freuen uns, dass damit die Achse für einen Lohn nach Funktion wächst“, so Sobotka.

In NÖ steigt die Beschäftigung, zuletzt um 1,3 Prozent und die Jugendarbeitslosigkeit fällt rapide, um rund 10 Prozent. Ältere Arbeitssuchende tun sich verhältnismäßig schwer – aber nicht weil sie unterqualifiziert sind oder zu wenig Leistung erbringen. Während eine durchschnittliche Arbeitslosigkeit ca. drei Monate dauert, steigt diese ab dem 50. Lebensjahr stark an. Ist ein Arbeitssuchender über 60, dauert eine Wiedereinstellung statistisch gesehen bereits fast 8 Monate. „NÖ steuert zwar mit 180 Mio. Euro aus dem Beschäftigungspakt dagegen, es müssen aber auch systemische Änderungen her. Und aus Sicht der jungen Menschen macht Lohn nach Funktion jedenfalls Sinn. Wer einen Haushalt und eine Familie gründet weiß, dass man gerade dann Geld braucht“, erklärt der NÖAAB-Obmann.