NÖAAB-Obmann Wolfgang Sobotka

NÖAAB-Obmann Sobotka: Pendler dürfen nicht draufzahlen

Startschuss für Herbstarbeit und neues Corporate Design

„Der Arbeitstag beginnt nicht mit dem ersten Arbeitsschritt, sondern mit dem ersten Schritt zur Arbeit. Das gilt vor allem für uns in Niederösterreich, denn 33 Prozent aller Gelder, die durch das Pendlerpauschale den Arbeitnehmern zu Gute kommen, fließen nach Niederösterreich – das sind rund 106 Mio. Euro jährlich. Rund 300.000 Landsleute sind am Weg zur Arbeit auf ein Verkehrsmittel angewiesen. Wir im NÖAAB fordern angesichts gestiegener Belastungen eine deutliche Erhöhung der Mittel, zumindest in der Höhe der Spritpreis-Teuerung aber auch eine Bemessung anhand der tatsächlich zurückgelegten Strecke. Zudem ist es langsam an der Zeit über eine Vorteilscard zu reden, die für alle öffentlichen Verkehrsmittel gültig ist“, betont NÖAAB-Obmann LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka.
 
Bei Verteilaktionen, Betriebsbesuchen und bei Veranstaltungen soll zum einen über Förderungen und Angebote, zum anderen über Forderungen informiert werden. Dabei verweist Sobotka auf den eigens eingerichteten NÖ-Pendlerhilfe-Rechner auf der Homepage des NÖAAB www.noeaab.at. „Durch die einfache Eingabe von Eckdaten wird rasch und unkompliziert Auskunft über Anspruch und Höhe der Pendlerhilfe gegeben. Persönliche Daten werden dabei weder abgefragt und natürlich auch nicht gespeichert. Die neue NÖAAB-Kampagne ´Pendler dürfen nicht drauf zahlen´ ist sowohl Startschuss für die Herbstarbeit, als auch für das neue Corporate Design des Niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmerbundes“, so der NÖAAB-Obmann.

Mit dem neuen Design will der NÖAAB drei Botschaften transportieren: Ehrlichkeit und Unverwechselbarkeit durch handschriftliche Elemente - Modernität und Offenheit durch eine frischere Farbgebung - Bürgernähe und thematische Vielfalt durch das neue Motto „Uns beschäftigt was Sie beschäftigt“. „Wir sagen, was wir denken und wir tun, was wir sagen. Wir kümmern uns auch um Bereiche die rund um das Thema Arbeit angesiedelt sind, wie Bildung, Gesundheit oder Familie. Wir setzen uns für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein - das geben wir den Niederösterreichern ´handschriftlich´. Aber Bilder transportieren Positionen, Menschen vertreten Positionen. Unsere große Stärke liegt in unseren Mitgliedern und Funktionären, die täglich im Land für die Menschen unterwegs sind“, so Sobotka.