Ehrung Dr. LichalWolfgang Sobotka, Robert Lichal

Sobotka zu NÖAAB-Ehrungsfeier für Gründungsmitglieder: Sind ihnen über alle Maßen dankbar

Anlässlich der Ehrungsfeier für die NÖAAB Gründungsmitglieder der ersten Jahre von 1945 bis 1951 kamen insgesamt rund 90 zu Ehrende und 100 Gäste ins Haus 2.1 nach St. Pölten. Insgesamt 800 Mitglieder des Niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes erhalten diese besondere Urkunde. Dem ehemaligen NÖAAB- und ÖAAB-Obmann Verteidigungsminister a. D. Dr. Robert Lichal wurde die Liese-Prokop Ehrenmedaille verliehen - nach dem anwesenden LH a.D. Siegfried Ludwig und Außenminister Michael Spindelegger ist diese Auszeichnung erst zum dritten Mal vergeben worden.

Gastgeber und NÖAAB-Obmann LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka betonte in seiner Festrede: „Wir im NÖAAB sind dieser Generation sehr dankbar, weil sie über alle Maßen hart für unser Niederösterreich gearbeitet haben. Als mutige Köpfe und fleißige Hände haben sie beim Wiederaufbau unserer Heimat Knochenarbeit geleistet“. Dabei hob Sobotka jene Tugenden und Werte hervor, die damals wie heute in der Arbeitnehmervertretung gelten. „Im Lauf der Zeit hat sich in Niederösterreich viel verändert, aber die Werte an denen wir uns orientieren sind zeitlos – Fleiß, Arbeitswille und Verantwortungsbewusstsein genauso wie Geselligkeit, Familiensinn und Optimismus zeichnen uns in Niederösterreich bis heute aus. Weil uns das so vorgelebt wurde, weil sich diese Werte als Erfolgskonzept bewährt haben“, so der NÖAAB-Obmann.

Bundesminister a.D. Dr. Robtert Lichal betonte in seiner Dankesrede, dass besondere Zeiten besondere Menschen hervorbringen. „Das Eintreten für eine gemeinsame Idee, für eine anständige Arbeitnehmervertretung hat mich 60 Jahre lang geprägt – man sieht mir zwar die Jahresringe an, aber genau so die Lebensfreude, die mir diese Arbeit bereitet“, so Lichal. Wolfgang Sobotka hob dazu hervor: „Robert Lichal ist in einer Zeit geboren, die nicht von Glück und Wohlergehen geprägt war. Er hat sich aber niemals entmutigen lassen und ist schließlich in die Geschichte  eingegangen, als geradliniger Verteidigungsminister und als Politiker, der den NÖAAB zu einem wesentlichen Gestalter des Landes gemacht hat.“