Thermische Sanierung als Konjunkturmotor

Sobotka: "Schaffen leistbaren Wohnraum und beleben damit die Wirtschaft"

"Jetzt Sanieren – Bares kassieren" unter diesen Schlagworten steht das NÖ Wohnbaumodell. Maximal können so 20.000 € in bar ausbezahlt werden. Der bisherige Zuschuss für Ausleihungen bleibt wahlweise natürlich ebenfalls aufrecht erhalten. Auch der Bund bietet als Konjunkturstütze eine neue Förderung für die thermische Sanierung des Eigenheims. 100 Millionen Euro stehen für die Anreizfinanzierung von Projekten zur thermischen Sanierung zur Verfügung. 50 Millionen Euro für den privaten Wohnbau und 50 Millionen Euro für Betriebe.

NÖ Wohnbauförderung wirkt direkt
"Die NÖ Wohnbauförderung ist jene Förderung, die am direktesten in das Land hineinwirkt. Jahr für Jahr können wir den Bau und die Sanierung von über 20.000 Wohneinheiten unterstützen und qualitatives Wohnen damit für jeden leistbar machen", betont Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.

Wohnbaumodell ist Konjunkturmotor
Das NÖ Wohnbaumodell dient damit gleichzeitig auch ein Konjunkturmotor. Durch die Wohnbauförderung werden so zusätzlich rund 6.000 zusätzliche Wohneinheiten erreicht. Durch weitere Förderungen in den Bereichen Einzelöfen, Photovoltaikanlagen, der Verstärkung des Reihenhausbaus und der Passivhauszuschläge kann so zusätzlich ein bauwirksames Volumen von über 200 Millionen Euro erzielt werden. Damit schafft die Wohnbauförderung nicht nur ausreichend Wohnraum, sondern belebt auch die heimische Wirtschaft und sichert über 3000 Arbeitsplätze in NÖ.

100 Millionen Euro zur Verfügung
Mit Ministerratsbeschluss vom 23. Dezember 2008 hat auch der Bund ein Paket zur Finanzierung von thermischen Sanierungsprojekten beschlossen. 100 Millionen Euro stehen für die Anreizfinanzierung von Projekten bereit. 50 Millionen Euro für den privaten Wohnbau und 50 Millionen Euro für Betriebe. Die Förderung ist ein einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss in der Höhe von max. 5.000 Euro. Die Förderung soll Auslöser wichtiger konjunktureller Impulse werden. Voraussichtlich werden so 650 Millionen Euro zusätzliche Investitionen erwirtschaftet und 7.000 Arbeitsplätzen gesichert. Es wird erwartet, dass die thermische Sanierung mindestens 10.000 Haushalten hilft. "Wir müssen jetzt rasch den Menschen helfen um auch die Wirtschaft zu unterstützen", so Landeshauptmann-Stellvertreter Sobotka, "mit beiden Förderungen kann man so bis zu 25.000 Euro für die thermische Sanierung bekommen".

Konzept wird gut angenommen
Das Konzept und der Schwerpunkt auf thermische Sanierung wird in NÖ sehr gut angenommen. Das sieht man auch an der Einreichzahl der Förderanträge. Vergleicht man alleine den April 2008 mit 2009 wurden über 31 % mehr Anträge eingereicht. In Zahlen ausgedrückt stiegen die Einreichzahlen von 667 auf 878. Auch das Interesse zum thermischen Sanieren ist enorm gestiegen. So haben sich die Anrufe auf der NÖ Wohnbauhotline um 80% gesteigert. Insgesamt wurden seit dem Start der Wohnbauhotline im Jahr 2005 80.000 Anrufe angenommen - 2009 gab es bereits 12.000 Beratungsgespräche.

Genau ins Schwarze getroffen
"Wir haben mit dem Sanierungsschwerpunkt genau ins Schwarze getroffen und helfen punktgenau den Menschen in Niederösterreich. Das wichtigste im Leben ist nun einmal das eigene Zuhause", so Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka abschließend.