AKNÖ-Vizepräsident Franz Hemm: Mitarbeiterbeteiligung fördern

NÖAAB-FCG AK Fraktion fordert Stärkung der Mitarbeiterbeteiligung und die Einführung von Betriebspensionskassen für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

AKNÖ-Vizepräsident Franz Hemm will gerade jetzt im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld die Beziehung der Mitarbeiter zu ihren Arbeitgebern stärken. „Die Mitarbeiterbeteiligung ist ein gut geeignetes Mittel, dass Mitarbeiter sich ihrem Arbeitgeber stärker verbunden fühlen und am
Erfolg des Unternehmens wirtschaftlich partizipieren können“, so Hemm. Derzeit seien in Österreich nur rund 6% aller Arbeitnehmer am Kapital ihrer Unternehmen beteiligt. Eine Ausweitung könne auch durch steuerliche Anreize für die Unternehmen begünstigt werden.
Daher stellte die NÖAAB-FCG AK-Fraktion in der 132. Vollversammlung der AKNÖ den Antrag, den Gesetzgeber aufzufordern, Möglichkeiten zur verstärkten Förderung der Mitarbeiterbeteiligung zu schaffen.
Betriebspension für alle Die Altersversorgung der Österreicher nach dem bewährten Umlageverfahren wird nach Ansicht der NÖAAB-FCG AK-Fraktion auch weiterhin eine wesentliche Rolle spielen. Da durch die gestiegene Lebenserwartung jedoch immer weniger aktive Arbeitnehmer immer mehr
Pensionisten erhalten müssen, wird sich die Finanzierungssituation der umlagefinanzierten Pensionsversicherung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten drastisch verschlechtern.
Neben der zusätzlichen privaten Altersvorsorge, die sich aber nicht alle Arbeitnehmer leisten können, soll die betriebliche Altersvorsorge ausgebaut werden, um die finanzielle Versorgung der Pensionisten auch künftig sicherstellen zu können. „Nicht nur die Arbeitnehmer, auch die
Arbeitgeber haben Vorteile aus der Einführung einer betrieblichen Altersvorsorge, denn sie können mit motivierten Mitarbeitern rechnen, die eine stärkere Bindung ans Unternehmen haben“, ist AKNÖ-Vizepräsident Hemm überzeugt. Die NÖAAB-FCG AK-Fraktion stellte bei der
132. AK-Vollversammlung den Antrag auf die Einführung einer Betriebspensionskasse für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Kundenfreundlichere Öffnungszeiten der AK-Bezirksstellen AKNÖ-Vizepräsident Franz Hemm verlangt, dass die AKNÖ kundenfreundlicher wird. Die derzeitigen Öffnungszeiten bis 16 Uhr seien arbeitnehmerfeindlich. Ein kurzes Telefonat mit einem AK-Serviceberater bei beruflichen Problemen könne diese nicht lösen, Arbeitnehmer würden sich gerne umfassend informieren.
„Wenn sich jemand extra einen Urlaubstag nehmen muss, um sich von der AK beraten zu lassen, ist das untragbar! Die Arbeitnehmer zahlen schließlich für „ihre“ AK und haben ein Recht darauf, sich zu für sie passenden Zeiten beraten zu lassen. Zumindest ein langer Beratungsabend pro Woche muss wohl möglich sein, das schaffen ja auch schon fast alle Gemeindeämter in Niederösterreich!“ fordert Hemm eine kundenfreundliche Reform der Öffnungszeiten und stellte bei der AKNÖ-Vollversammlung auch den entsprechenden Antrag.