18. Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmertag des NÖAAB im Zeichen der Familien

Starke Stimme für den Mittelstand in 700 Betrieben unterwegs.

„Familien sind nicht nur Keimzelle einer Gesellschaft, sondern auch Kraftquelle für jedes einzelne Mitglied“, betont NÖAAB Obmann LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka anlässlich seiner ersten Pressekonferenz in seiner neuen Funktion an der Spitze des NÖAAB. Dabei untermauert Sobotka die Position des Arbeiternehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes zum Bundesbudget: „Wer bei den Familien spart, spart bei Zukunft“. Die Streichung der Familienbeihilfe bei einem Großteil der Studenten wäre bei jeder anderen Berufsgruppe undurchführbar. Der NÖAAB Obmann fordert die Anpassung der Auszahlung an eine realistische Studiendauer. Es könne nicht sein, dass Familien einen Verlust von bis zu 3.000 Euro pro Jahr verkraften müssen, obwohl die Studienplanung darauf ausgerichtet worden sei. Bei Mehrkindstaffel und –zuschuss fordert der NÖAAB jedenfalls einen Ersatz, entweder aus dem Sozial- oder dem Familienresort. „Eine Partei, die für Familien mit mehr Kindern eintritt muss ihre Anerkennung in konkreten Maßnahmen zeigen, nicht nur in Sonntagsreden“, betont Sobotka. Gleiches gelte bei den Übergangsphasen für Schüler und Lehrlinge. Während Manager Gehaltsfortzahlungen über 12 Monate und mehr erhalten, streiche man bei Schülern und Lehrlingen alle drei Monate.

Die Arbeitnehmertage seien mehr als Betriebsbesuche, es gehe ums Zuhören und darum was niederösterreichische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchen und vermissen. Das Land Niederösterreich habe mit zahlreichen Maßnahmen gezeigt, dass Forderungen der Arbeitnehmer umgesetzt werden können. Dabei verwies Wolfgang Sobotka auf fast 30.000 NÖ Pendlerhilfen, 25.000 Weiterbildungsförderungen oder das NÖ Buskonzept. „Niederösterreichische Arbeitnehmer sind tief mit ihrer Heimat verwurzelt, Pendlerangebote, flexible Arbeitszeiten und Weiterbildungsangebote sind unverzichtbar“, betont der NÖAAB Obmann.

NÖAAB Landesgeschäftsführer Franz Piribauer gab einen Überblick über die Eckpunkte und Besonderheiten des 18. Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmertags. Vor allem in Klein- und Mittelbetrieben suche man das offene Gespräch mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, genauso wie mit der jeweiligen Firmenleitung. Insgesamt stünden 250 Aktionen und 700 Betriebsbesuche von rund 2.000 NÖAAB Funktionären auf dem Programm. Neben LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka, LR Mag. Johanna Mikl-Leitner, LR Mag. Johann Heuras und KO Mag. Klaus Schneeberger seien alle Bundesräte, Nationalräte, Landtagsabgeordnete und AK-Kammerräte des NÖAAB dabei. Rund 25.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden dabei erreicht.